Gemeinsam für mehr digitale Barrierefreiheit. Ohne Wenn und Aber

Digitale Medien sind für alle da, können aber nicht von allen genutzt werden. Viele Menschen denken bei Barrierefreiheit zunächst an Aufzüge, behindertengerechte Räume oder Ampeln mit akustischen Signalen. Doch was bedeutet Barrierefreiheit im Zeitalter der Digitalisierung? Laut einer Studie der Aktion Mensch zum Nutzungsverhalten von Menschen mit Behinderungen bedeutet sie, dass Menschen mit Behinderungen das Internet nutzen, das bedeutet wahrnehmen, verstehen, navigieren und interagieren können. Die Vereinten Nationen definieren in ihrer Menschenrechtskonvention von 2006 den ungehinderten Zugang zu Information und Kommunikation, zu dem auch das Internet gehört, sogar als ein grundlegendes Menschenrecht. 

Gleichzeitig bieten das Internet und die digitalen Medien die Möglichkeit, bisher bestehende Barrieren zu überwinden, die viele Menschen bei der Kommunikation und Interaktion miteinander erleben. Laut der Studie der Aktion Mensch nutzen Menschen mit Behinderungen das Internet häufiger als Menschen ohne Behinderungen. Demnach ist die elektronische Interaktion von besonderer Bedeutung, weil sie den Zugang zu bestimmten Angeboten erst ermöglicht. Es gibt aber auch rechtliche Fakten, die man beachten sollte, wenn es um digitale Barrierefreiheit geht. Inzwischen bekommt das Thema digitale Zugänglichkeit jedoch eine gesetzliche Grundlage. Öffentliche Einrichtungen sind bereits verpflichtet, ihre Inhalte digital zugänglich zu machen. Bis 2024 werden auch andere große Bereiche des öffentlichen und digitalen Lebens verpflichtet sein, Websites und Ähnliches barrierefrei zu gestalten; das Schlagwort heißt hier European Accessibility Act.

Zu sehen ist Oliver, ein Gründer, der auf einen Bildschirm zeigt.
Zeigt den Gründer Chris mit einem Mikrofon in der Hand
Das Eye-Able Team steht auf einer Treppe. Zu sehen sind 10 Personen.
Das Eye-Able Team steht vor einem grünen Hintergrund. 15 Personen sind zu sehen.

Was unsere Geschichte auszeichnet

Die Geschichte hinter Eye-Able® ist geprägt von den persönlichen Erfahrungen des Geschäftsführers Oliver Greiner mit Menschen mit Behinderungen. Sein bester Freund Lennart, der heute als Usability-Tester zum Team gehört, sieht aufgrund einer genetisch bedingten Sehstörung etwa 10%. Dadurch hat Oliver einen direkten Bezug zu den Problemen, die Menschen mit Behinderungen tagtäglich auf Websites erleben. Nachdem sein Freund sein Studium wegen seiner Behinderung abbrechen musste, setzte er sich zum Ziel, eine Lösung für die individuellen Probleme zu finden, die Menschen tagtäglich auf Websites haben.

Unsere Zusammenarbeit mit Instituten

Wir arbeiten eng mit Instituten wie dem Deutschen Blindeninstitut aus Würzburg sowie dem Berufsförderwerk Würzburg zusammen. So konnten und können wir stets gewährleisten, das unsere Software-Lösungen auch wirklich den Menschen helfen, die ebenjene Unterstützung benötigen. Auch der inklusive Entwicklungsansatz ist hier zu nennen: Gemeinsam, im engen Austausch mit den Instituten, wurden unsere Lösungen entwickelt und werden stetig optimiert.

2 Personen stehen vor Messestand, eine Person hat Taststock in der Hand

Wie wir unsere Vision erreichen möchten

Unsere Vision: Ein Internet für alle Menschen

Um unsere Vision Wirklichkeit werden zu lassen, forschen wir tagtäglich weiter im Bereich digitale Barrierefreiheit. Wir halten Workshops und Vorträge zum Thema und kämpfen jeden Tag für mehr Barrierefreiheit und Inklusion im Internet.

Junge Frau zeigt mit einem Finger, mit dem anderen hält sie ein Handy.
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Nutzerinnen und Nutzern profitieren monatlich von Eye-Able® Services

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Integrationen in Web-Oberflächen

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Jahre Erfahrung im Bereich digitale Barrierefreiheit

Barrierefreiheit-Figur als Icon

Kann man digitale Barrierefreiheit installieren?

In diesem Podcast erfahren Sie, was unsere Services von anderen Barrierefreiheits-Lösungen unterscheidet und warum die Lösung so einzigartig ist.

Zu sehen ist ein Mensch an der Braille-Zeile. Daneben steht "Barriere? Los! Digital".
Dekoratives Element, Wellen.
Dreieck, das als gestalterisches Element gilt

Unser Statement zum Thema Barrierefreiheit per Knopfdruck!

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Über

3 Millionen

Menschen im Monat nutzen unsere Software-Lösungen.

Logo des Fußballvereins St. Pauli, zeigt Kirche in Kreis

FC St. Pauli

2. Deutsche Bundesliga

Im Rahmen des Projektes „Klartext“ geht der FC St. Pauli einen nächsten wichtigen Schritt. Mit der Assistenzsoftware Eye Able wird unsere Homepage in Zukunft von unseren Besucherinnen und Besucher technisch individuell anpassbar sein. 

 

Mit dem Schritt, die Homepage des FC St. Pauli technisch individualisierbar zu machen, geht der FC St. Pauli einen nächsten wichtigen Schritt, um seine Kommunikation mit Fans und Mitgliedern barrierefreier zu gestalten.

„Logo des Fußballvereins Werder Bremen. zeigt ein großes W in einer Raute

Werder Bremen

1. Deutsche Bundesliga

Kleines Symbol, große Wirkung. Der SV Werder Bremen verbessert die Barrierefreiheit seiner offiziellen Website mithilfe der Assistenzsoftware „Eye-Able“. Ab sofort können Besucherinnen und Besucher von WERDER.DE über ein Symbol am rechten Bildschirmrand über 25 Funktionen nutzen, um die Website auf ihre individuellen visuellen Bedürfnisse anzupassen.

Mithilfe des Tools können beispielsweise Kontrastmodi verändert, eine adaptive Vergrößerung eingestellt oder Farbschwächefiltern aktiviert werden. Werder-Fans mit ganz unterschiedlichen visuellen Fähigkeiten können die Seite damit individuell angepasst besser nutzen. Allein 1,2 Millionen Menschen in Deutschland gelten als Seheingeschränkt. Eine Zahl, die unter anderem durch die alternde Gesellschaft weiter stark anwächst.

Logo Bistum Köln, zeigt Kirche

Erzbistum Köln​

Größtes Bistum Deutschlands

Die Website des Erzbistums Köln ist ab sofort technisch barrierefrei zugänglich. Dies gilt sowohl für die Desktop-Ansicht als auch für die mobile Anwendung auf Smartphones und Tablets. „Bereits Anfang der 2000er-Jahre war die Website barrierearm. Jetzt haben wir eine Situation, in der wir technisch ein hohes Maß an Barrierefreiheit realisiert haben“, sagt Wolfgang Koch-Tien, Referent in der IT des Erzbistums Köln und für die technische Infrastruktur der Websites zuständig. In der nächsten Zeit soll die Funktion auch für viele weitere Websites des Erzbistums zur Verfügung gestellt werden.